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Die Hörerforschung des DDR-Rundfunks

Überlieferung Hörerforschung des DDR-Rundfunks im DRA Babelsberg

Umfang: ca. 42 lfm
Zeitraum: 1963-1990
Inhalt: Forschungsberichte (1965-1990); Berichte über die Ergebnisse soziologischer Befragungen und Untersuchungen zu Hörverhalten,
-gewohnheiten und –interessen der DDR-Bürger; Urdaten und
–materialien der Erhebungen (ab 1976): Lochkarten, EDV-Ausdrucklisten, Codierungsbögen, Interviewer-Belege, Stützpunktleiterprotokolle, Abrechnungsbelege, Fragebogen-Sammlung.

Die Abteilung Soziologische Forschung des Rundfunks der DDR wurde Mitte der 60er Jahre als Forschungsbereich zur Erkundung von Hörerbeteiligung und –verhalten der DDR-Bevölkerung gegründet. Sie unterhielt ein freiberuflich arbeitendes DDR-repräsentatives Interviewernetz. Die Forschungsergebnisse wurden mittels Statistik und EDV-Technik ausgewertet und für die Leitungsgremien des DDR-Rundfunks aufbereitet. 1990 wurde die Abteilung aus dem DDR-Rundfunk ausgegliedert und von Infratest München übernommen.


CD-ROM: Radiohören in der DDR

Von der GESIS – Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen e.V. wurde unter dem Titel „Radiohören in der DDR“ eine CD-ROM zusammengestellt, mit Daten und Dokumenten der soziologischen Hörerforschung 1980-1989. Diese CD-ROM enthält 51 Datensätze und die dazugehörige Dokumentation (Fragebogen und Codebücher) sowie Informationen zu ausgewählten Forschungsdokumenten der Soziologischen Abteilung des Staatlichen Komitees für Rundfunk beim Ministerrat der DDR für den oben genannten Zeitraum.

Zentrale Aufgabe der GESIS ist die Unterstützung der sozialwissenschaftlichen Forschung. Zu den Dienstleistungen der GESIS gehören der Aufbau und das Angebot von Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten sowie die Archivierung und Bereitstellung von Umfragedaten aus der Sozialforschung. Wichtige Funktionen sind auch die Beratung in Methodenfragen, die Entwicklung komplexer Methoden der empirischen Sozialforschung sowie die eigenständige Dauerbeobachtung der gesellschaftlichen Entwicklungen mit Hilfe dieser Instrumente.

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