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Dokument des Monats Februar 2006

Radeln für den Frieden - "Täve" Schur wird 75 Jahre alt


Er war das erste und größte Sport-Idol der DDR, seine Popularität ist auch noch Jahrzehnte nach dem Karriere-Ende ungebrochen. Gustav Adolf Schur gewann zweimal die "Internationale Friedensfahrt", holte Silber- und Bronzemedaille bei Olympischen Spielen und war zweimal Straßenrad-Weltmeister der Amateure. Nach diesen beiden Titeln 1958 und 1959 stieg sein Ruhm ein Jahr später ins Unermessliche: Bei den Weltmeisterschaften 1960 auf dem heimischen Sachsenring kam Schur zwar nur auf den zweiten Platz, sorgte aber mit taktischer Finesse dafür, dass mit Bernhard Eckstein der Champion aus den eigenen Reihen kam.

 

Screenshot aus 'Die Straße des Gustav Adolf Schur'
Bild: Screenshot aus "Die Straße des Gustav Adolf Schur"
Foto: DFF vom 28.04.1968 (IDNR 044269)
  Schur war der Prototyp des proletarischen Vorzeigesportlers – vom einfachen Arbeiterkind zum Weltmeister. In seiner offenen und direkten Art machte er keinen Hehl aus seiner sozialistischen Überzeugung und wurde allseits geschätzt – trotzdem oder gerade deshalb.

Angela Mehner (DRA)

 

Hörzitate:

Stand: 26.1.2006
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