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Das aktuelle Ereignis

Aufruf "Kampf dem Atomtod" (10.3.1958)

50. Jahrestag am 10. März 2008



Kurzinformationen

Foto: Mahnwache gegen Atomwaffen, Hamburger Rathausmarkt, 1958  

Hörzitat 1 (2'09") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006441717

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Hörzitat 2 (2'41") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006441619

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Mahnwache Hamburger Rathausmarkt, 1958
Foto: Konrad Tempel, via Wikimedia Commons
 

 

Die Kampagne "Kampf dem Atom-Tod" richtete sich gegen die von der CDU/CSU-geführten Bundesregierung geplante Bewaffnung der Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen. Der von einem Bündnis aus SPD, DBG, FDP, Kirchenvertretern, Schriftstellern und Wissenschaftlern getragene Aufruf konnte den Bundestagsbeschluss für die Stationierung der Waffen vom 25. März 1958 nicht verhindern. Die sich anschließenden Initiativen und Massendemonstrationen versuchten daraufhin, eine Volksbefragung zu erwirken. Nachdem das Bundesverfassungsgericht am 30. Juni eine Volksbefragung als verfassungswidrig verboten hatte, brachen die Hauptinitiatoren die Kampagne jedoch ab. Im Dezember 1958 entschied die Nato, dass die in Deutschland stationierten Atomwaffen unter dem Oberbefehl der USA bleiben.


Aufnahmen

 

Zur Auseinandersetzung um die Atombewaffnung siehe auch www.dhm.de/lemo

Text des Aufrufs "Kampf dem Atomtod"

 

Stand: 26. Februar 2008
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