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Das aktuelle Ereignis

NS-Deutschland erklärt Austritt aus dem Völkerbund (14. Oktober 1933)

75. Jahrestag am 14. Oktober 2008



Kurzinformationen

Foto: Frankfurter Intendantenvilla am 11.11.1933 mit Parolen
          zu Volksabstimmung und Reichstagswahl
Der Rundfunk im Dienst der Propaganda: Frankfurter Intendantenvilla am 11.11.1933 mit Parolen zu Volksabstimmung und Reichstagswahl.
Foto: HR / Hans Werner Knoekel
 

Hörzitat (1'14") aus: Dokument
DRA Frankfurt B004891441

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.

Nachdem Deutschland die sofortige militärische Gleichberechtigung vorenthalten wird, verlässt die deutsche Delegation die 1932 begonnene Genfer Abrüstungskonferenz und kündigt den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund an. Das NS-Regime kann für seine Bemühungen, Deutschland aus den Fesseln des Versailler Vertrages zu lösen, breite Zustimmung in der Bevölkerung voraussetzen. Hitler nimmt in seiner Rundfunkansprache auf diese Erwartungen Bezug und setzt für den 12. November eine Volksabstimmung verbunden mit Neuwahlen zum Reichstag an. Das Regime versucht so, die verbreitete Ablehnung des Versailler Vertrages in Zustimmung für das Regime und seine Volksgemeinschaftsideologie umzumünzen und zugleich die Fesseln für eine Remilitarisierung Deutschlands abzustreifen. Bei der Abstimmung am 12. November 1933 votieren nach offiziellen Angaben über 95 Prozent mit "Ja".


Aufnahmen


s.a. http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/aussenpolitik/voelkerbund/index.html

Stand: 29. September 2008
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