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Das aktuelle Ereignis

In der DDR entwickelt die Jugendkomplexbrigade "Nikolai Mamai" des Elektrochemischen Kombinats Bitterfeld im Rahmen der „Brigade der sozialistischen Arbeit“ erste Kultur- und Bildungspläne (3. Januar 1959)

50. Jahrestag am 3. Januar 2009



Kurzinformationen

Illustration: Nikolai Mamai
Nikolai J. Mamai
Illustrator unbekannt
(abgedruckt in "Tribüne", 4.2.1958)
  Brigade "Nikolai Mamai"

 

 

 

 

 

 

Hörzitat (2'28") aus: Dokument
DRA Babelsberg ANR 2022770

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.

 

Bitterfeld - das Zentrum der chemischen Industrie in der DDR, mit einst zahlreichen Betrieben und ca. 18000 Arbeitern. In einem dieser Betriebe arbeitete die "Mamai-Brigade" an den Elektrolysebecken. Diese Brigade trat Anfang 1959 als erstes Arbeitskollektiv den Wettbewerb um den Titel "Brigade der sozialistischen Arbeit" an und war somit der Vorreiter der Bewegung "Sozialistisch arbeiten, lernen und leben". Arbeit und Freizeit sollten nicht länger getrennt sein. Entsprechend dem Konzept des "Bitterfelder Wegs" sollte auch und gerade die Arbeiterschaft ein Interesse für Kunst und Kultur entwickeln und pflegen, auch sie sollte "die Höhen der Kultur" erstürmen. Gefördert von SED und Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) stand dahinter die Verpflichtung zur Steigerung der Arbeitsleistung und zur "kulturvollen" Ausfüllung der Freizeit.
Namensgeber der Brigade war der sowjetische Bergarbeiter Nikolai Jakowlewitsch Mamai, der 1958 in der Sowjetunion die Wettbewerbsbewegung zur täglichen Übererfüllung der Schichtnorm und des aufgeschlüsselten Planes an jedem Arbeitsplatz ins Leben gerufen hatte.


Aufnahmen

Stand: 22. Dezember 2008
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