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Das aktuelle Ereignis

Unterzeichnung des Warschauer Vertrags (7.12.1970)

40. Jahrestag am 7. Dezember 2010



Kurzinformationen

Foto: Kniefall Willy Brandts vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettoaufstandes, 7. Dezember 1970
Kniefall Willy Brandts vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettoaufstandes, 7. Dezember 1970
Foto: bpk / Hanns Hubmann
 

Hörzitat 1 (1'52") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006581793

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Hörzitat 2 (1'27") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006581793

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Unter den Ostverträgen, die die Bundesrepublik im Rahmen der Entspannungspolitik der sozial-liberalen Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt mit seinen östlichen Nachbarn abschloss, nimmt der Warschauer Vertrag einen besonderen Platz ein. Während der Vertrag die Unverletzlichkeit der Grenzen feststellt, und die Länder sich zum Gewaltverzicht bekennen, bezeugt Willy Brandt durch seinen Kniefall am Mahnmal für die Opfer des Aufstands im Warschauer Ghetto 1943 nicht nur die besondere Verantwortung der Deutschen für die Folgen des Krieges, sondern auch die Bitte um Vergebung und die Bereitschaft zur Versöhnung. Für seine Politik und seine, in Deutschland damals umstrittene Geste erhält Brandt 1971 den Friedensnobelpreis.


Aufnahmen

 

Stand: 25. November 2010
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