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Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Nellie Melba (19. Mai 1861)

150. Geburtstag am 19. Mai 2011



Kurzinformationen

Foto: Nellie Melba

Nellie Melba, 1891
Foto: Bibliotèque nationale de France /
H. Meyer / Wikimedia Commons

  Sängerin (Sopran)
  • geboren am 19. Mai 1861 Richmond
  • gestorben am 23. Februar 1931

 

 

 

 

 

 

 

Hörzitat (3'42") aus:
Dokument DRA Frankfurt B006799880



"Primadonna assoluta" – zu ihrer Zeit gehörte Nellie Melba zu den Superstars unter den Sopranistinnen. Wie bei anderen Musikern – Enrico Caruso, Adelina Patti, Fjodor Schaljapin, um nur einige wenige zu nennen -, die am Anfang des 20. Jahrhunderts Karriere machten, ist ihr Können bereits durch zahlreiche Tonaufnahmen belegt. Es handelt sich dabei um etwa 150 Dokumente aus den Jahren 1904 – 1926, die unter verschiedenen Labels erschienen. Dazu gehören etwa ein Duett mit Enrico Caruso aus "La Bohème" und Aufnahmen von ihrer Abschiedsvorstellung an der Covent Garden Opera in London. Etwa 80 Aufnahmen mit Nellie Melba gehören zum Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA).

Die als Helen Porter Mitchell geborene Australierin hatte bereits etwas Konzerterfahrung gesammelt, als sie 1886 zu Studienzwecken ihre Heimat verließ. Ihren künstlerischen Durchbruch hatte sie im Oktober 1887 als Gilda in Giuseppe Verdis Rigoletto am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, ein Erfolg, der ihr die Pforten der bedeutendsten Opernhäuser der Welt öffnete. Es folgten Auftritte in Covent Garden, der Grande Opéra in Paris (1889), der Kaiserlichen Hofoper in St. Petersburg (1890) und im Teatro alla Scala in Mailand (1893); in den Jahren von 1893-1896 war sie an der Metropolitan Opera in New York tätig. Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang erscheint Covent Garden, wo sie über 30 Jahre lang Primadonna war.

Ihr Repertoire blieb mit 25 Partien relativ klein: Gefeiert wurden besonders ihre Interpretationen der Titelpartien von Giuseppe Verdis "La traviata" und "Aida" sowie die Rollen von "Leonora" in "Il trovatore" und "Desdemona" in "Otello", daneben aber auch die "Lucia" in Gaetano Donizettis "Lucia di Lammermoor"; erfolgreich war sie auch in Werken der französischen Romantik. Zu ihrer Glanzrolle schlechthin wurde die "Mimi" in Giacomo Puccinis "La Bohème".

Der französische Meisterkoch und Melba-Bewunderer Auguste Escoffier (1846-1935) benannte zwei Speisekreationen nach ihr: ein Dessert (Pêche Melba) und einen Toast (Toast Melba).


Aufnahmen

 

 

Pfirsich Melba

Rezept für 4 Personen

Einkaufsliste:

 
Zubereitung:

Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, so dass die kleinen Kerne hängen bleiben. Die Masse mit Puderzucker verrühren und mit dem Himbeergeist verfeinern.
Die Pfirsiche kurz in kochendes Wasser eintauchen, kalt abspülen, die Haut abziehen und halbieren.
Einen Dreiviertelliter Wasser mit 200g Zucker aufkochen lassen. Die Vanilleschote der Länge nach halbieren, das Mark heraus kratzen und die beiden Hälften ins Wasser geben. Dann die halbierten Pfirsichhälften circa drei Minuten lang darin köcheln lassen. Die Pfirsichhälften müssen noch Biss haben, nicht verkochen. Bei Dosenpfirsich fällt dieser Vorgang weg.
Die Sahne steif schlagen und die gehobelten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten.
Je eine Kugel Vanilleeis auf die vorgekühlten Desserttellern geben und die Pfirsichhälften mit der Schnittfläche nach unten drauf platzieren. Dann das Himbeermark über den Pfirsichen verteilen. Mit Sahne und Mandeln garnieren.

 

Stand: 11. Mai 2011
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