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Das aktuelle Ereignis

Helgoland wird wieder in deutsche Verwaltung übergeben (01.03.1952)

60. Jahrestag am 01. März 2012



Kurzinformationen

Foto: Friedrich Wilhelm Lübke bei der Übergabe der Insel Helgoland an Vertreter der ehemaligen Bewohner 1952
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Friedrich Wilhelm Lübke übergibt noch am gleichen Tag die Insel den Vertretern der ehemaligen Bewohner, die den Wiederaufbau und die Wiederansiedlung organisieren werden.
Foto: Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
 

Hörzitat (0'58") aus: Dokument
B007720405 DRA Frankfurt



Helgoland – 1807 bis 1890 britische Kolonie und in dieser Zeit 1841 Ort der Entstehung des Deutschlandliedes von Hoffmann von Fallersleben – stand nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst wieder unter britischer Verwaltung. Ende des Krieges war die zur Festung ausgebaute Insel Ziel britischer Luftangriffe gewesen und daraufhin vollständig evakuiert worden. Die Briten brachten nach Kriegsende große Mengen von Weltkriegsmunition auf die Insel und sprengten damit am 18. April 1947 die Festungsanlagen und den U-Boot-Hafen in der bisher größten nichtnuklearen Explosion der Weltgeschichte.
Verschiedene Initiativen zur Rückgabe und Wiederbesiedelung Helgolands blieben zunächst erfolglos. Um die Jahreswende 1950/51 wurde die Insel spektakulär von Aktivisten besetzt, die neben den Fahnen Helgolands und Deutschlands auch die der Europäischen Bewegung hissten, um damit den zivilgesellschaftlichen Charakter ihrer Aktion zu dokumentieren. Nachdem im Januar 1951 auch der Bundestag einstimmig die Rückgabe gefordert hatte, gaben die Briten Helgoland am 1. März 1952 in deutsche Verwaltung zurück.

 


Aufnahme

 

 

Stand: 20. Februar 2012
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