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Das aktuelle Ereignis

Die DDR-Hörspielserie "Familie Findig" läuft zum letzten Mal im Berliner Rundfunk (28.09.1990)

25. Jahrestag am 28. September 2015


Kurzinformationen

Foto: Darsteller der 'Familie Findig' vor dem Mikrofon, 1965
Die Darsteller der "Familie Findig" (v.l.n.r.: Jockl, Peggi, Mutti, Janni, Vati) bei der Hörspielprobe vor dem Mikrofon, 1965
Foto: DRA/Werner Boettcher
 

Hörzitat 1 (1'52") aus: Dokument
DRA Babelsberg K001526655

Hörzitat 2 (1'43") aus: Dokument
DRA Babelsberg K001591895

Hörzitat 3 (2'03") aus: Dokument
DRA Babelsberg K001815548

Hörzitat 4 (1'20") aus: Dokument
DRA Babelsberg K001995213

 

"Was ist denn heut' bei Findigs los?" Mit der Antwort auf diese Frage begann für viele Kinder in der DDR der Start in den Tag. Neben einem halbstündigen Hörspiel gleichen Titels, das von 1958 bis 1980 am Sonntagvormittag im Berliner Rundfunk lief, konnte man ab dem 14. Juni 1965 täglich um fünf Minuten vor 7.00 Uhr nach einer fröhlichen Erkennungsmelodie erfahren, was denn heute bei Familie Findig anstand. Ab dem 1. Dezember 1987 wurde die Sendung dann unter dem Titel "Familie Findig" ausgestrahlt, inhaltlich änderte sich jedoch nichts.

Die Funkfamilie bestand aus Vater, Mutter, den Kindern Janni, Jockl sowie den Zwillingen Pit und Peggy. Das Alter der Kinder blieb immer gleich, so dass die Besetzung der Rollen im Laufe der Jahre häufig wechselte.

Die Themen waren vielfältig. Sie sollten die Hörerkinder unterschiedlichen Alters ansprechen und unterhaltend, anregend und aktivierend sein. Dafür sorgte ein großer Stab an Redakteuren und Autoren. Jeden Wochentag, außer sonntags, gab es Vergnügliches und Ärgerliches, Turbulentes und Nachdenkliches sowie Alltägliches – wie es in jeder Familie vorkommt. Neben Problemen im Familienalltag der Findigs (Hörzitat 2) spielten auch Episoden aus dem Schul- und Pionierleben (Hörzitat 1 und Hörzitat 3) eine Rolle. Mit einem fröhlichen Lied endete der morgendliche Auftakt in den Schultag.

Über die Jahre gab es zahlreiche Kontakte der Findig-Familie zu ihren Fans, zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen. Von ihrer Bekanntheit und Beliebtheit zeugten dicke Säcke mit Rätsellösungen, Wünschen für Geburtstagsgrüße, bunten Karten und Briefen sowie kleinen Geschenken.

Die Findigs waren ein Markenzeichen des Berliner Rundfunks. Am 28. September 1990, kurz vor der Wiedervereinigung, lief der gern gehörte Morgengruß zum letzten Mal (Hörzitat 4).

 

Tonaufnahmen

Im Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs sind ca. 650 Folgen der morgendlichen Sendereihe "Was ist denn heut' bei Findigs los?" bzw. "Familie Findig" überliefert. Im Folgenden finden Sie nur eine kleine Auswahl.
 

 

Stand: 3. September 2015
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