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100. Geburtstag von Hanns Eisler

Gedenktage zum Musikleben: 6. Juli 1998

 

Kurzinformationen

Foto: Portrait von Hanns Eisler  

Komponist
 

  • geboren am 6. Juli 1898 in Leipzig
  • gestorben am 6. September 1962 in Berlin (Ost)

Hörzitat (1'14") aus einem Interview

Aufnahmen von Hanns Eisler
(35 Seiten, 141 KB)


 

Bild: Hanns Eisler
Foto: Sammlung DRA Berlin

Volltext


Hanns Eisler, Schönberg- und Webernschüler in Wien, lebte zunächst in Berlin, emigrierte 1933 über Österreich, Dänemark und Spanien in die USA. Kehrte 1948 nach Europa zurück, ließ sich 1950 in Berlin (Ost) nieder und lehrte an der dortigen Hochschule für Musik. Eisler entwickelte, auch im Kontakt mit Brecht, einen mit Jazzelementen durchmischten Songstil für seine politischen Lieder und Kantaten.

Unter den zeitgenössischen Komponisten der DDR nahm Hanns Eisler einen besonderen Rang ein. So schrieb er zahlreiche Arbeiterlieder und die Nationalhymne der ehemaligen DDR ("Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt"), aber auch Bühnenmusiken, Filmmusiken, Kantaten u.a.

In einem Hörzitat (1'14''): Interview des Berliner Rundfunks ging Eisler auf die Tradition des Arbeiterliedes und auf die Aufgaben des zeitgenössischen Komponisten in der DDR ein. Es handelt sich um eine der zahlreichen Aufnahmen des DRA-Schallarchivs am Standort Berlin, das die Rundfunkaufnahmen der ehemaligen DDR aufbewahrt und zugänglich macht.

Alle im Deutschen Rundfunkarchiv vorhandenen
Aufnahmen von Hanns Eisler (141 KB) sind in einer PDF-Datei aufgelistet. Für journalistische, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke können hiervon Umschnitte im DRA bestellt werden.

Stand: 6. Juli 1998
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