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50. Todestag von Franz Lehár

Gedenktage zum Musikleben: 24. Oktober 1998

 

Kurzinformationen

Foto: Portrait von Franz Lehár  

Komponist
 

  • geboren am 30. April 1870 in Komorn (Ungarn)
  • gestorben am 24. Oktober 1948 in Bad Ischl (Österreich)

Hörzitat (1'36") aus:
Dokument DRA Ffm 2822477/4

Aufnahmen von Franz Lehár
(35 Seiten, 122 KB)

 


Bild: Franz Lehár
Foto: Deutsches Historisches Museum

Volltext


Der österreichische Komponist prägte nach seinem Welterfolg "Die lustige Witwe" (Wien 1905) in entscheidender Weise die Geschichte der modernen Operette in diesem Jahrhundert mit. Vor allem in den zwanziger Jahren erwies sich mit Operetten wie "Paganini" (1925), "Der Zarewitsch" (1927), "Friederike" (1928, 1932 auch als Film), "Das Land des Lächelns" (1929) und "Schön ist die Welt" (1930) die Nähe seines Stils zum Zeitgeist.

Eine wachsende Neigung zum isolierbaren Schlager, der Einsatz zugkräftiger Stars - mit Richard Tauber verband Lehár ein freundschaftliches Verhältnis - und eine kosmopolitische Weltsicht kennzeichnen diese Werke, die sich gleichzeitig auf die neuen Medien Schallplatte, Rundfunk und Film zubewegen. Lehárs positives Verhältnis zum Rundfunk als Verbreitungsmedium zeigte sich beispielsweise in aller Deutlichkeit bei seinem spektakulären Wiener Rundfunkauftritt am 07.11.1931, der als Europäisches Konzert in viele Länder ausgestrahlt wurde und nicht zuletzt hohen Werbewert für den Rundfunk hatte.

Während der NS-Zeit blieb Lehár einer jener in aller Welt bekannten Komponisten, mit denen der nationalsozialistische Staat seine kulturelle Stellung international zu behaupten suchte. In einem Wiener Rundfunkgespräch vom 17.04.1940 berichtete der Komponist über sein Leben, seine berufliche Laufbahn und sein künstlerisches Schaffen. Im folgenden Ausschnitt kommt er auch auf seine Zeit als Militärmusiker zu sprechen:
Original-Ton Franz Lehár
Hörzitat 1'36" (Ausschnitt aus: DRA Ffm 2822477/4; 15'59")

Diese und alle weiteren im Deutschen Rundfunkarchiv vorhandenen
Aufnahmen von Franz Lehár sind in einer PDF-Datei (35 Seiten, 122 KB) aufgelistet.
Für journalistische, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke können hiervon Umschnitte im DRA bestellt werden.

Stand: 24. Oktober 1998
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