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150. Todestag von Frédéric Chopin

Gedenktage zum Musikleben: 17. Oktober 1999


Kurzinformationen

Frédéric Chopin   Komponist
 
  • geboren am 1. März 1810 in Zelazowa-Wola (bei Warschau)
  • gestorben am 17. Oktober 1849 in Paris

Hörzitat 1 (1'56") aus:
Dokument DRA Ffm 1941718/R16

Hörzitat 2 (1'43") aus:
Dokument DRA Ffm 1941714/R09

 

Aufnahmen von Werken Frédéric Chopins
(27 Seiten, 199 KB)

 

Bild: Chopin nach einem Aquarell vom Maria Wodschínska (1836)

Volltext


In der Person Chopins vereinigen sich nicht wenige jener stereotypen Zuordnungen, die bis heute das Bild des romantischen Dichter-Musikers in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts prägen. Früh unheilbar erkrankt, läßt Chopin in seinen Kompositionen europäisch-romantische ebenso wie polnisch-nationale Züge einfließen und verbindet delikate harmonische und rhythmische Finessen mit strikter kompositorischer Kontrolle. Zugleich Komponist, Interpret und Lehrer, konnte er in Paris, der europäischen Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, bedeutende Persönlichkeiten wie Berlioz, Liszt, Heine und Balzac zu seinen Freunden zählen. Nicht nur die enge Bindung an das Klavier als Instrument der intimen Sprache der Seele und subtiler Emotionen rückt Chopins Musik weg von den Komponisten der Klassik. Als Folge dieser Spezialisierung und der sensitiven, schwärmerischen Qualität mag man die Beliebtheit Chopinscher Musik in den Salons und bei den künstlerischen Bemühungen "höherer Töchter" sehen, die dem Werk seine besondere Farbe verliehen hat.

Die Bestände des DRA, die bis in die Anfänge der Schallaufzeichnung zurückreichen, lassen die Facetten und Wandlungen greifbar werden, die die Chopin-Interpretation so unüberhörbar an den Zeitgeist und das Subjekt bindet. Aus dem gleichen Jahr 1942 stammen zwei von der Reichsrundfunk-Gesellschaft produzierte Aufnahmen des Des-Dur-Nocturnes op. 27/2, interpretiert von
Hörzitat 1 (1'56" aus: DRA Ffm 1941718/R16; 5'50" ) Else Herold und
Hörzitat 2 (1'43" aus: DRA Ffm 1941714/R09; 5'28'') Hubert Giesen

Diese und alle weiteren im Deutschen Rundfunkarchiv vorhandenen
Aufnahmen von Werken Frédéric Chopins sind in einer PDF-Datei (27 Seiten, 199 KB) zusammengestellt. Für journalistische, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke können hiervon Umschnitte im DRA bestellt werden.

Stand: 17. Oktober 1999
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