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75. Geburtstag von Mstislaw Rostropowitsch

Gedenktage zum Musikleben: 23. März 2002

 

Kurzinformationen

Foto: Mstislaw Rostropowitsch spielt Cello
 

Cellist
 

  • geboren am 23. März 1927 in Baku

Hörzitat (3'00") aus:
Dokument DRA B004215329


Aufnahmen von Mstislaw Rostropowitsch (10 Seiten, 25 KB)

 

 

 

Bild: Mstislaw Rostropowitsch

Volltext



Einer der wohl bedeutendsten und vielseitigsten Musiker unserer Zeit ist der aus Aserbaidschan stammende Cellist Mstislaw Rostropowitsch. Seine musikalischen Fähigkeiten stellte er bereits im Alter von vier Jahren unter Beweis, als er eine Polka komponierte und diese selbst am Klavier spielte. Doch so sehr er später als Pianist oder auch als Dirigent hervortrat - weltberühmt machte ihn seine eigene Art, Cello zu spielen.

Rostropowitsch spielte die Uraufführung vieler Werke von Dmitrij Schostakowitsch oder Sergej Prokofjew - Komponisten, die ihm ihrerseits eigene Stücke widmeten. Schostakowitsch bezeichnete ihn als "eine hervorragende Naturerscheinung" und führte weiter an: "er beherrscht die Kunst des Violoncellospiels in Vollkommenheit. Seine Interpretation ist für die Zuhörer ein großer Genuß."

Durch Studien bei Schostakowitsch und eine enge persönliche Freundschaft zu Prokofjew verschaffte sich Rostropowitsch zudem eine äußerst solide theoretische Grundlage. Natürlich umfasst sein Repertoire nicht nur die Musik des 20. Jahrhunderts, sondern auch Werke früherer Epochen, wie etwa der Romantik. So befindet sich in den Beständen des Deutschen Rundfunkarchivs beispielsweise eine Aufnahme der
Hörbeispiel (3'00''): Träumerei Nr. 7 von Robert Schumann in einer Bearbeitung für Violoncello, welche um 1950 entstand.
[DRA B004215329]

Diese und viele weitere Aufnahmen von Mstislaw Rostropowitsch sind in einer PDF-Datei zusammengefasst und können für journalistische, kulturelle und wissenschaftliche Zwecke beim DRA bestellt werden.

Stand: 23. März 2002
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